Du im Netz – legal und fair surfen

Facebook an Schulen

Eigentlich scheint es selbstverständlich dass Lehrer heutzutage auch über Facebook mit ihren Schülern kommunizieren. Diese Praxis wird nun von Datenschutzbeauftragten des Bundeslandes Thüringen angegriffen. Kritisiert wird die dienstliche Kommunikation über soziale Netzwerke, wenn sie persönliche Daten von Schülern, wie z.B. die Ergebnisse von Klassenarbeiten, Unterrichtsausfällen oder auch Lob und Tadel über Facebook oder andere Portale ausgetauscht würden. Dies sind vertrauliche Daten, die in sozialen Netzwerken der Kontrolle der jeweiligen Schule entzogen sind. Die Server von Unternehmen wie Facebook stehen außerhalb von Europa und unterliegen danach nicht den vergleichsweise strengen Datenschutzregeln der EU.

Weiterer Kritikpunkt ist, dass Schüler nicht faktisch gezwungen werden, eine Profil bei Facebook einzurichten, um Informationen aus dem schulischen Umfeld zu bekommen. Es soll schließlich noch immer Jugendliche geben, die sich dem Druck zur Mitgliedschaft in sozialen Netzwerken aus nachvollziehbaren Gründen nicht beugen.

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