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Urheberrecht im Netz

Raubkopien, Tauschbörsen, facebook - wem gehören Filme, Songs, Fotos und Spiele? 

Viele Inhalte im Netz sind urheberrechtlich geschützt - auch wenn man das nicht sofort erkennt. Meist handelt es sich dabei um Filme, Musikstücke oder Fotos, die jemand geschaffen hat, um damit Geld zu verdienen (Fimlproduzent, Musiker, Fotograf). Wer solche Dateien down- oder uploaded läuft schnell Gefahr sich strafbar und schadensersatzpflichtig zu machen. Zum Glück gibt es legale Alternativen zu Tauschbörsen.

Urheberrecht - was ist das?

Das Urheberrecht schützt das geistige Eigentum. Wer einen Song schreibt, einen Film dreht oder ein Spiel programmiert hat auch das Recht sein "Werk" zu verkaufen oder zu kopieren. So hat z.B. bei einer Musikdatei der Künstler das Urheberrecht und er kann entscheiden, wer diese Datei verkaufen oder vervielfältigen darf. Wer die Datei auf seinem Rechner haben will, muss normalerweise - wie bei der CD im Laden - zahlen müssen.

Tauschbörsen - legal oder illegal?

Lieder, Filme oder Spiele muss man sich heute nicht mehr im Laden besorgen - sie sind fast immer auch als Datei im Internet erhältlich. Bei legalen Anbietern wie z.B. itunes kosten die Dateien Geld. Verlockend sind daher Internettauschbörsen, bei denen jeder, der z.B. Musik- oder Filmdateien anderen Usern zur Verfügung stellt, auch bei denen "saugen" kann. Die allermeisten in diesen Filesharing-Börsen getauschten Titel sind jedoch urheberrechtlich geschützt. Das Tauschen dieser Dateien ist illegal und sogar strafbar!

Facebook & Co.

Nicht nur in Tauschbörsen werden Urheberrechtsverletzungen begangen. Auch in sozialen Netzwerken wie z.B. facebook kann man ganz einfach Fotos, Filme und Videos hochladen, um diese mit Freunden zu teilen. Nicht selten sind das dann gleich 100 oder mehr Personen. Auch dies verstößt dann gegen Rechte des Urhebers - also z.B. des Künstlers, der das Musikstück komponiert hat.

Das machen doch viele - was kann passieren?

Viele Internetnutzer nutzen illegale Wege wie Tauschbörsen, um sich kostenlos aktuelle Filme, MP3s oder Computerspiele zu verschaffen. Der wirtschaftliche Schaden für die Künstler und Unternehmen ist gewaltig, da so natürlich viel weniger Dateien, CDs, DVDs etc. verkauft werden. Daher werden Urheberrechtsverletzungen schon seit einigen Jahren hart verfolgt. Vor allem die Musik- und Filmindustrie beauftragt Firmen damit, die Filesharer im Netz anhand deren IP-Adresse aufzuspüren und geht dann mit Rechtsanwälten gegen sie vor. Jeder kann jederzeit erwischt werden und muss dann vor allem Schadensersatz und Rechtsanwaltsgebühren zahlen. Hier kommen schnell Forderungen von einigen Tausend Euro zusammen. Außerdem droht noch eine Strafanzeige, so dass Polizei und Staatsanwaltschaft eingeschaltet werden.

So kommst Du legal an Lieder, Filme und Spiele

Raubkopierer riskieren also jede Menge Ärger und auch Geld. Dabei gibt es heute ausreichend legale Alernativen. Unzählige Internet-Radiosender bieten kostenlos und rund um die Uhr Musik für jeden Geschmack. Viele Künstler bieten auf ihren Websites auch aktuelle Titel für Fans kostenlos zum Download an und auch das bloße Ansehen von Musikvideos auf YouTube ist legal. Filme und Serien findet Ihr in den Mediatheken der Fernsehsender im Netz. Und wem das alles nicht reicht, findet praktisch alles legal bei den kostenpflichtigen Anbietern wie itunes, Amazon etc. Neigt sich das Taschengeld dem Ende, reicht vielleicht ja auch mal der einzelne Song statt des ganzen Albums. Und wenn sich Freunde regelmäßig zum Computerspielen treffen, ist es vielleicht gar nicht nötig, dass jeder jedes Spiel als Datei auf dem Rechner hat.

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